Wandersommer mit Peter Hauck

Den „Menachem-und-Fred-Wanderweg“ beschritten hat am Dienstag der Landtagsabgeordnete und erste stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion Baden-Württemberg, Peter Hauk, im Rahmen des CDU-Wandersommers. Gemeinsam mit rund fünfzig Begleitern brach er am frühen Nachmittag vom S-Bahn-Haltepunkt Neidenstein aus in Richtung Hoffenheim auf. Unter ihnen war neben dem CDU-Landtagskandidaten für den Wahlkreis Sinsheim-Neckargemünd-Eberbach, Dr. Albrecht Schütte, auch der Vorsitzende vom CDU-Stadtverband, Markus Kinzel, wobei ersterer allen voran der Vorsitzenden vom CDU-Gemeindeverband Neidenstein, Petra Dinkel, für die Organisation der Wanderung dankte. Gleiches tat auch der mit wenigen Minuten Verspätung eingetroffene Landtagsabgeordnete, ehe er sich gemeinsam mit den übrigen Wanderern durch den Ort führen ließ. Diese Aufgabe übernahm mit Werner Diefenbacher ein ehemaliger Schulkamerad des früheren Bürgermeisters der Elsenzstadt, Helmut Beck (SPD), bis zum Rathaus. Dort übernahm dann dessen Neidensteiner Amtskollege Frank Gobernatz und brachte den Anwesenden weitere Details des ehemaligen „Judendorfes“ näher.

„Heute sind wir in einer ähnlichen Situation wie nach dem Zweiten Weltkrieg, als ebenfalls Millionen Flüchtlinge nach Deutschland kamen. Damals haben wir Millionen Heimatvertriebene integriert und können das als Vorbild nehmen“, äußerte sich Peter Hauk angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation durchweg optimistisch. Dann ging es per pedes weiter in Richtung Hoffenheim, wo der Tross dann kurz nach 17 Uhr eintraf. Zielpunkt war das TSG-Clubhaus „Fairplay“ einschließlich eines reichhaltigen warmen Buffets der örtlichen Metzgerei Hess, das der Stadtverbandsvorsitzende organisiert hatte. Bevor er dieses frei gab, wurde es noch mal politisch: „Vielen Dank für den netten, freundschaftlichen Austausch zum Thema Flüchtlinge“, resümierte Peter Hauk, ließ aber durchblicken, dass jene aus sicheren Herkunftsländern laut CDU nicht dauerhaft in Deutschland bleiben könnten. Davon abgesehen kritisierte der Politiker die Tatsache, dass sich die aktuelle Landesregierung trotz Rekordabgaben weiter verschulde, hielt es aber nicht für notwendig, diese hierfür zu kritisieren. „Was nach Kretschmann kommt ist wichtig“, mahnte Peter Hauk abschließend an – verbunden mit der Aufforderung, dass die CDU jeden klar machen müsse, was sie wolle. Und auch wenn die Wanderung nun beendet sei, habe man bis zur baden-württembergischen Landtagswahl am 13. März 2016 noch einen weiten Weg vor sich.

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